Grauer Star
Ein Grauer Star oder Katarakt ist eine Augenkranheit, die vor allem im Alter beim Menschen in Erscheinung treten kann. Dabei kommt es zu einer Trübung der Augenlinse. Unbehandelt führt der Graue Star meist zur Erblindung oder starken Sehstörungen. Typische erste Anzeichen für einen Grauen Star sind schwammige und neblig wirkende Sehstörungen und eine starke Lichtempfindlichkeit.
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Definition Grauer Star
Der Graue Star, auch als Katarakt bezeichnet, ist eine Augenkrankheit, bei der sich die Augenlinse eintrübt und gräulich verfärbt. Unbehandelt führt der Grau Star zur Erblindung. Früher glaubte man, dass eine graue Flüssigkeit über die Augenlinse laufe. Aus diesem Grund erhielt die Krankheit den Namen Katarakt (Wasserfall).
Ursachen für Grauer Star
Eine jahrelange Einwirkung von schädlichen UV-Strahlen auf ungeschützte Augen kommt ebenfalls als Ursache in Betracht. Auch eine erbliche Veranlagung kann das Entstehen eines Grauen Stars begünstigen. In wenigen Fällen ist der Graue Star angeboren. Die Ursachen sind Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft, wie zum Beispiel Röteln.
Symptome
Krankheitsverlauf Grauer Star
Die ersten Symptome des Grauen Stars sind eine zunehmend unscharfe, verschwommene Sicht. Starke Blendungserscheinungen und reduziertes Kontrastsehen stellen sich mit der steigenden Trübung der Augenlinse ebenfalls ein. Der Eintrübungsprozess zieht sich oftmals über Jahre hin. Aus diesem Grund suchen viele Betroffene erst in einem späten Stadium der Krankheit den Arzt auf. Ist die Krankheit bereits sehr weit fortgeschritten, erscheint die Pupille fast weiß. Im Endstadium kann es auch zur Verflüssigung der Pupille und damit zur Erblindung kommen.
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Behandlung von Grauer Star
Der Graue Star kann nicht medikamentös geheilt werden. Es besteht nur die Möglichkeit des operativen Austauschs der Augenlinse durch eine künstliche Linse. Der chirurgische Eingriff gehört mittlerweile zu den Routineeingriffen und birgt nur begrenzt Risiken. Der operative Eingriff wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert pro Auge ca. 20–30 min.
Man unterscheidet zwischen zwei Operationstechniken. In der Mehrzahl der Fälle wird die extrakapsuläre Methode angewandt. Dabei wird die Linsenkapsel eröffnet, die erkrankte Linse mittels einem Laserstrahls zertrümmert und anschließend abgesaugt. Bei der intrakapsulären Methode wird die gesamte Linsenkapsel entfernt. Diese Methode wird nur noch selten angewandt, da sie mehr Risiken als die extrakapsuläre Methode birgt.
Nach der Entfernung der eingetrübten Linse gibt es mehrere Möglichkeiten. Die optimalste und in den meisten Fällen angewandte Option ist das Einsetzen einer künstlichen Linse, die aus Plexiglas, Silikon oder Hydrogel besteht. Seit einiger Zeit werden moderne Multifokallinsen eingesetzt, so dass die Betroffenen nach der Operation keine Brille mehr benötigen. Leichte Blenderscheinungen und ein vermindertes Kontrastsehen vor allem nachts können dennoch bleiben. Ein weiterer Vorteil der Kunstlinse ist, dass sie nie ausgetauscht werden muss, sondern lebenslang im Auge verbleibt.
Prognose:
Die Ergebnisse einer Katarakt-Operation sind in den meisten Fällen so gut, dass die Betroffenen nach der Operation nahezu die volle Sehschärfe erreichen. Liegen jedoch noch andere Augenerkrankungen vor, kann es notwendig sein, auch nach der Operation eine Brille oder Kontaktlinsen zu tragen.
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