Gewichtszunahme
Bei gesunden Menschen vollzieht sich eine Gewichtszunahme nur dann, wenn mehr Kalorien über die Nahrung aufgenommen werden, als durch den Körper und durch Bewegung verbraucht werden. Aber auch im Rahmen von diversen Erkrankungen kann es in der Folge zu einer krankhaften Gewichtszunahme kommen. Daher sollte bei unnatürlichen Gewichtsveränderungen immer ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen zu ermitteln.
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Definition Gewichtszunahme
Eine Gewichtszunahme macht sich dabei nicht immer gleich optisch bemerkbar. Die meisten Betroffenen erkennen erst nach Monaten oder gar Jahren, dass sie an Gewicht zugelegt haben. Eine Gewichtszunahme kann auch durch Muskeltraining bzw. Kraftsport (Bodybuilding) eintreten.
Ursachen für Gewichtszunahme
Eher unbekannt ist hingegen, dass die Einnahme bestimmter Medikamente, insbesondere Psychopharmaka, sich negativ auf das Gewicht auswirken kann. Bekannt ist dieser Umstand bei vielen Antidepressiva, aber auch bei entzündungshemmenden Medikamenten wie Kortison. Häufig ist es den Betroffenen sehr schwer, ihr Körpergewicht konstant zu halten, da viele Medikamente sowohl Hungerempfinden als auch Stoffwechselprozesse verändern.
Eine weitere Ursache für steigendes Körpergewicht können auch Ödeme sein. Ödeme sind Wasserablagerungen im Körper, die behandelt werden müssen. Häufig verbirgt sich dahinter eine Herzschwäche.
Was viele Sportler vergessen: Zeigt die Waage mehr an, dann haben sie nicht unbedingt zugenommen, sondern der Körper wandelt Fett in Muskelmasse um. Muskeln wiegen aber mehr als Fett.
In seltenen Fällen liegt eine Fehlfunktion der Schilddrüse vor. Mit steigendem Alter kann es auch zur Gewichtszunahme kommen, da sich der Stoffwechsel verlangsamt und Senioren häufig eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit sind.
Krankheiten mit Gewichtszunahme
Behandlung von Gewichtszunahme
Vor einer einsetzenden Behandlung muss unbedingt der Grund für die Gewichtszunahme festgestellt werden. Ratsuchende sollten protokollieren, in welchem Zeitraum sie wie viel zugenommen haben und dieses Protokoll dem behandelnden Arzt zeigen, da dieser daraus Schlüsse ziehen kann.
Bei ernährungs- und bewegungsbedingtem Übergewicht muss unbedingt eine Ernährungsumstellung erfolgen und ein Bewegungskonzept erarbeitet werden, um Adipositas zu vermeiden. Hier empfiehlt sich unter anderem der Besuch bei einem Ernährungsberater, der wertvolle Tipps geben kann.
Sind Medikamente die Ursache, sollte mit dem jeweiligen Facharzt erörtert werden, ob eine Reduktion der Dosis oder das Umstellen auf ein anderes Präparat möglich ist bei gleichzeitiger Einschränkung beim Essen und mehr Bewegung. Ein Blutbild kann auch Aufschluss darüber geben, ob etwa organisch bedingt eine Fehlsteuerung des Gewichts vorliegt. Dies gilt vor allem für die Schilddrüsenfunktionen und Herzschwäche.
Rezeptfreie Medikamente gegen Gewichtszunahme
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Vorbeugung gegen Gewichtszunahme
Auch Menschen, die aufgrund von Medikamenteneinnahme zugenommen haben, helfen Ernährungsumstellung und Bewegung auch - wenn auch manchmal nur bedingt. Hier sollte schon vor der Einnahme der Medikamente sprichwörtlich auf die "Essbremse" getreten werden und ein Bewegungskonzept umgesetzt werden, um Übergewicht von Anfang an entgegenzusteuern.
Senioren sollten einer möglichen Bewegungseinschränkung vorbeugen, indem sie jeden Tag konsequent eine halbe Stunde spazieren gehen. Dies wirkt nachweislich wahre Wunder und bewahrt die geistige und körperliche Beweglichkeit, die wiederum vor Gewichtszunahme schützt.
Sportler hingegen sollten sich ihr Ziel überlegen: Geht es ausschließlich um Muskelaufbau oder um Fitness und Schlankheit? Eventuell müssen die Trainingsmethoden mehr Ausdauersport beinhalten.
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Weblinks
- Abnehmen durch Sport und Bewegung
- Diät und Ernährung bei Diabetes Teil 1
- Diät und Ernährung bei Magen-Darm-Beschwerden Teil 1
