Gesundheit durch Vitamine

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Gesundheit durch und mit Vitamine soll Gegenstand dieses Ratgebers sein. Wenn es sich um Gesundheit handelt, fehlt selten der Hinweis auf Vitamine. Die Werbung tut oft ihres dazu, manchmal in übertriebener Weise. Der Verkauf von Produkten mit Vitamin C Zusatz geht seit Jahren am echten Bedarf vorbei und führt diesbezüglich zu einer Überfütterung. Dabei handelt es sich fast immer um das synthetische Vitamin C, die Ascorbinsäure.

Inhaltsverzeichnis

Vitamine durch gesunde Ernährung

Denn bei einer gesunden Ernährung, die täglich Obst und Salate beinhalten sollte, ist der tägliche Bedarf fast immer zu decken. Da Vitamin C nicht im Körper gespeichert werden kann, geht also jede unnütze Überdosierung verloren.

Sie wird ungenutzt wieder ausgeschieden. Wenn man die Wahl hat zwischen natürlichem Vitamin C, welches sich unter anderem in Zitronen, Orangen, Pampelmusen, frischen Salaten, Paprika und Sanddorn in hoher Dosierung befindet, gegenüber dem künstlichen Vitamin C, der Ascorbinsäure, so dürfte sich die Vernunft zu ersterem entscheiden. Eine halbe Zitrone besitzt so viel Vitamin C, dass damit der normale tägliche Bedarf gedeckt ist. Die Zitrone besitzt außerdem auch zwei weitere Vitamine und eine Menge wertvoller Fruchtsäuren.

Was sind Vitamine

Was sind Vitamine? Es sind kleinste Mengen von Wirkstoffen, ohne die die normalen Lebensvorgänge, die wir mit Gesundheit bezeichnen wollen, nicht erfüllt werden können. Fehlt oder mangelt es an einem oder mehreren dieser Vitamine, so entstehen Mangelzustände oder Krankheitsbilder, die in schweren Fällen als Avitaminosen bezeichnet werden. Der Unterschied zwischen Hormonen, die auch in kleinsten Dosierungen wirksam werden, und den Vitaminen liegt in ihren Produktionsstätten. Hormone werden im Körper von verschiedenen Drüsen produziert, Vitamine dagegen in der Pflanze.

Wenn man heute Vitamine als Medikamente benutzt, so sollte man daran denken, dass sich zwischen ihnen und den echten Medikamenten (z.B. Chinin oder Pyramidon) keinerlei Übereinstimmung findet. Denn Vitamine gehören zur menschlichen Ernährung. Wenn sie verordnet werden, sei es als Diät, Tablette oder Einspritzung, so ersetzt man nur einen mangelnden Bestandteil unserer Nahrung. Sie sind die natürlichsten Heilstoffe, die man kennt. Damit werden allerdings in vielen Fällen die echten Medikamente nicht überflüssig. Aber es gibt kaum eine Krankheit, bei der nicht die Vitamine durch irgendeine Verschiebung ihrer Bilanz im Körper Beachtung verdienten.

Arten

Bei einer gesunden Ernährung, die täglich Obst und Salate, oder auch Smoothies beinhalten sollte, ist der tägliche Bedarf an Vitaminen fast immer zu decken.

Vorbeugend gesehen dürfte die in der Naturheilkunde vertretene Ansicht, dass Nahrungsmittel Heilmittel und Heilmittel sollen eine gesunde Ernährung sein, Beachtung finden. Auch der Ausspruch "Der Mensch ist, was er ißt" trifft in vielen Fällen unserer Zeit zu, wofür alleine der hohe Prozentsatz Fettleibiger oder Übergewichtiger spricht. Sie kann man nicht immer als gesund bezeichnen. Eine hohe Verabreichung von Kalorien schließt eine Unterernährung an Vitaminen nicht aus.

Es gibt wasserlösliche und fettlösliche Vitamine. Daraus geht schon hervor, dass der Mensch nicht fettfrei leben kann, wenn nicht ein Defizit an bestimmten Vitaminen auftreten soll. Fettlösliche Vitamine finden wir unter anderem in Milch, Butter, Käse, Fisch, Pflanzenölen und Lebertran. Alle Vitamine mit ihren Wirkunsgweisen würde ein ganzes Buch umfassen, daher soll hier nur auf die wichtigsten Vitamine eingegangen werden.

Vitamin B12

Das Vitamin B12, das von außergewöhnlicher Wirksamkeit ist und erst relativ spät entdeckt wurde, stellt eine Ausnahme unter den Vitaminen dar, weil es nicht in Pflanzen gebildet wird. Die Entwicklungsgeschichte des Vitamin B12 ist dabei interessant zu erwähnen. Es war schon eine große Entdeckung, als man feststellte, dass Menschen mit einer fortschreitenden Blutarmut, die mit perniziöser Anämie bezeichnet wird, nach Verabreichung von Leber, besonders roher Leber, gesundeten. Früher war diese Erkrankung tödlich. Der Volksmund sprach früher von galoppierender Schwindsucht. Forscher suchten nach diesem geheimisvollen Stoff in der Leber und fanden ihn in Gestalt einer roten Kristallsubstanz, die sie Vitamin B12 nannten.

Die Entdecker verzweifelten fast an der Tatsache, dass man zur Herstellung von 1g Vitamin B12 nicht weniger als 4 Tonnen tierischer Leber benötigte. Nachdem das Streptomycin, das von einem Pilz stammt, entdeckt wurde, fand man in diesem auch das lebensrettende Vitamin B12. Es konnte nun in unbegrenzten Mengen hergstellt werden. So kompliziert sind oft die Wege der Forschung, um auf die Spur von herstellbaren Vitaminen zu kommen. Dabei macht sich kaum ein Mensch einmal Gedanken darüber, was in der großen Chemiefabrik unseres Körpers täglich vor sich gehen muß, um uns durch Wirkstoffe gesund und leistungsfähig zu erhalten.

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Gesundheitsvorbeugung

Zusammenfassend ist zu sagen: Man sollte die Gesundheit und die Funktionsfähigkeit des Körpers durch eine vitaminreiche natrüliche Ernährung unterstützen, damit es kein Defizit im Vitaminhaushalt gibt, eine Vorbeugung, die sich lohnt.

Unnütze und übertrieben hohe Einnahme von künstlichem Vitamin C und Anderen, sind nicht nur sinn- und zwecklos, sondern können auch schädlich auf den Körper wirken, wenn die Dosierung zu hoch ist. Therpeutisch sind von Vitamingaben oft mitentscheidende Wirkungen zu erwarten, wenn sie gezielt und richtig dosiert vom Arzt verordnet und verabreicht werden.

Viel hilft nicht viel, es kommt auf die Dosierung an. Vitamine sind unverzichtbare Elexiere des Lebens und wichtige Regulatoren eines gesunden Lebensablaufs.

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