Gesichtsmaske selber machen Teil 3

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Es ist die Eimaske. Wir können aus einem Ei zwei grundverschiedene Gesichtsmasken herstellen, die Eigelbmaske und die Eiweißmaske. Deshalb teilen wir das Ei, nehmen nur das Eigelb in unser kleines Schälchen und verrühren es gut mit dem Pinsel.

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Inhaltsverzeichnis

Eimaske macht die Haut jünger

Ist das Eigelb sehr groß, so brauchen wir nur die Hälfte davon zu nehmen. Sparsamkeit hat noch niemandem geschadet.

Die Eigelbmaske ist eine nährende Aufbaumaske und kann jederzeit gemacht werden. Sie reinigt und glättet gleichzeitig die Haut. Man fühlt sich hinterher sehr erfrischt, was bei Wachsmasken oft nicht der Fall ist. Sie hat außerdem den Vorteil, dass sie sehr lange vorhält und die Wirkung erst später eintritt. Da sich aus dem Ei ein Lebewesen entwickelt, kann man es sich leicht vorstellen, dass seine Wirkstoffe auch gut für die Haut sind.

Das Eigelb enthält unter anderem das für die Haut wichtige Vitamin A in reinem Zustand. Haben wir das Eigelb schön verrührt, nehmen wir einen Teelöffel voll Hafermehl dazu und verrühren alles wie beim Kuchen. Nun können wir noch die verschiedensten Zutaten zugeben, die aber nicht unbedingt nötig sind, weil das Eigelb selbst genügend Nährstoffe enthält.

Wer will nimmt also noch zehn Tropfen Zitronensaft, er enthält Vitamin C, außerdem wirkt die Säure zusammenziehend und bleichend; dann fünf bis zehn Tropfen Oliven- oder Sonnenblumöl, das macht geschmeidig. Man kann auch noch eine Löffelspitze Honig hinzufügen, der die Haut mehr belebt. Dies alles vermischen wir gut, und die Gesichtsmaske ist aufstreichfertig. Nach dem Einwirken können sie die Masse mit den Händen vom Gesicht abrubbeln. Sie geht sehr gut von der Haut herunter, und das Waschen ist dann leichter.

Eiweißmaske für junge und straffe Haut

Anders wirkt die Eiweißmaske, sie ist eine reine Effektmaske und kann im letzten Augenblick vor einer Party genommen werden. Sie erfrischt, strafft die Haut sehr und macht sie weicher, glatter und jünger, aber nur für kurze Zeit. Diese Gesichtsmaske ist bei unreiner und fettiger Haut angebracht, da sie viel Schwefel enthält. Hat man sie aber als Effektmaske verwendet, muss man am nächsten Tag die Haut besonders gut fetten.

Wir nehmen wieder nur etwas Eiweiß und schlagen es mit dem Pinsel oder einer Gabel zu Schaum. Anschließend geben wir etwas Hafermehl oder ein anderes Bindemittel hinzu, außerdem zehn bis fünfzehn Tropfen Zitronensaft. Diese Masse wird aufgetragen, und wir lassen sie fest antrocknen. Die Haut wird sehr gespannt, da das Eiweiß stark klebt.

Wir waschen die Gesichtsmaske mit lauwarmen Wasser ab und spülen kalt nach. Man sieht für den Abend gut aus und fühlt sich bestimmt sehr wohl in seiner Haut. Die Eiweißmaske kann man auch mit den Händen abreiben, wenn sie ganz hart geworden ist. Besonders bei unreiner, großporiger, Leder- oder Sporthaut kann man sie so als Abschleifmaske verwenden.

Ich möchte sie abschließend noch daran erinnern, ihr Haar mit einer elastischen Binde zu schützen, bevor sie die Gesichtsmaske auftragen, das Gesicht und die Halspartie gut zu reinigen und dann eine kleine Massage mit Fett folgen zu lassen. Eine Eigelbmaske kann man auch vor der Massage auftragen, damit die Stoffe direkt auf die Haut kommen und von ihr aufgenommen werden. Sie haben nun die Anleitung für eine Gesichtsmaske oder Packung, auch das Rezept. Probieren sie es einmal selbst.

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