Gelenkschwellung

Die Gelenkschwellung beschreibt eine schmerzlose oder auch schmerzhafte Vergrößerung des Gelenks. Betroffen sein kann dabei jedes Gelenk im ganzen Körper.

Inhaltsverzeichnis

Definition Gelenkschwellung

Eine Gelenkschwellung beschreibt die Schwellung eines Gelenks, wobei es sich um jedes Gelenk des Körpers handeln kann. Manchmal verläuft die Gelenkschwellung schmerzfrei oder schmerzarm. Man erkennt sie daran, dass das Gelenk dicker wird und man sich nur eingeschränkt bewegen kann. Nicht selten aber bereitet eine Gelenkschwellung Schmerzen, die erheblich sein können und symptomatisch behandelt werden müssen.

Bei einer Gelenkschwellung kann es sich um die Begleiterscheinung oder auch das Leitsymptom einer Verletzung handeln, was jedoch nicht die einzige Ursache ist. Vor der Behandlung einer Gelenkschwellung braucht man sich in der Regel jedoch nicht zu fürchten - es gibt sehr einfache, schnelle und schmerzfreie Möglichkeiten, die Gelenkschwellung zur Rückbildung und Heilung zu bringen, sodass man sich wieder frei bewegen kann und keine Einschränkungen mehr hat.

Ursachen für Gelenkschwellung

Der Auslöser einer Gelenkschwellung kann eine Verletzung sein, die man sich meist beim Sport zugezogen hat. Zerrungen, Risse oder andere Verletzungen der Muskeln bringen eine charakteristische Gelenkschwellung mit, denn jede Sehne und jeder Muskel dockt an einen Knochen an - und diese münden fast alle im Gelenk.

Zur Gelenkschwellung kommt es aber auch durch Verletzungen wie Prellungen oder Kapselrisse, wobei Blut ins Gelenk aus einer gerissenen Vene tritt und dafür sorgt, dass es anschwillt und schmerzt.

Manchmal liegt die Gelenkschwellung auch einfach darin begründet, dass sich Wasser angesammelt hat - mit Wasser meint man natürlich nicht die chemische Substanz H2O, sondern spricht von körpereigenen Abfallflüssigkeiten. Patienten mit Arthrose oder Arthritis leiden ebenfalls manchmal unter Gelenkschwellungen.

Diagnose von Gelenkschwellung

Bei einer Gelenkschwellung wird das betroffene Gelenk zunächst je nach Schmerzempfindlichkeit abgetastet. Der Arzt versucht eventuell auch, es zu bewegen, um zu erkennen, wo genau die Schmerzquelle sitzt und wovon die Gelenkschwellung ausgehen könnte.

Anschließend wird ein Röntgenbild angefertigt, um ins Innere des betroffenen Gelenks zu blicken und festzustellen, woran die Gelenkschwellung nun genau liegt. Je nach Art des Gewebes kann es sein, dass auch eine CT-Aufnahme zum Ausschluss aller anderen Möglichkeiten notwendig wird - bei Arthrose und Arthritis ist das die Regel.

In manchen Fällen einer Gelenkschwellung reicht es aber auch schon, lediglich das Gelenk zu betrachten und es vorsichtig abzutasten, um zu erkennen, wo das Problem liegen könnte, sodass die Diagnose lediglich noch durch die Röntgenaufnahme sicher festgelegt werden muss.

Behandlung von Gelenkschwellung

Sportverletzungen wie Sehnenrisse, Zerrungen, Überdehnungen, Prellungen oder Kapselrisse werden mit einer schmerzlindernden Salbe behandelt, meist mit Voltaren - diese ist frei erhältlich. Außerdem werden sie mithilfe eines Verbandes für gewisse Zeit ruhig gestellt, sodass die Gelenkschwellung in aller Ruhe abklingen und sich das Gelenk erholen kann.

Risse müssen heilen, geronnenes Blut muss abgebaut werden. Die Gelenkschwellung selbst wird meist innerhalb kurzer Zeit abklingen und die Heilung nicht weiter behindern. Handelt es sich bei der Gelenkschwellung jedoch um einen Fall von eingedrungener Flüssigkeit ins Gelenk, wird eine kleine Kanüle eingeführt und die Flüssigkeit wird herausgelassen. Das ist schmerzfrei, denn man erhält notfalls eine schnell wirksame lokale Betäubung.

Die Gelenkschwellung klingt sofort ab und man hat keine Schmerzen mehr. Bei Arthrose und Arthritis wird hingegen sehr individuell behandelt. Das Grundproblem muss langfristig beobachtet werden, gegen die Gelenkschwellung helfen beispielsweise Krankengymnastik, Physiotherapie oder diverse Medikamente.

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Vorbeugung von Gelenkschwellung

Einer Gelenkschwellung durch eine Sportverletzung beugt man am besten durch die richtigen Sicherheitsmaßnahmen vor. An Anweisungen des Personals beim Training oder beim Mannschaftssport muss sich jeder halten. Sicherheitskleidung und die richtige Körperhaltung müssen ebenfalls beachtet werden.

Vorbelastete Patienten, die schon einmal eine Gelenkschwellung aus anderen Gründen erlitten haben, sollten darauf achten, die Gelenke nach Möglichkeit zu schonen und ihren Behandlungsplan einzuhalten, sofern sie sich derzeit an eine medikamentöse Therapie oder einen Gymnastikplan halten müssen.

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