Geburtsvorbereitung für den Mann

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 3. Januar 2017
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Ehemänner genießen die Fürsorge ihrer Partnerin in vollen Zügen. Nach der Hektik des Alltags freuen sie sich auf das Zusammensein mit ihrer Frau. Mit der Geburt eines Kindes müssen sie auf manche Annehmlichkeit verzichten. Ihnen gehört nicht mehr die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der Ehefrau. Um sich mit den Veränderungen vertraut zu machen, die Nachwuchs mit sich bringt, kann eine Geburtsvorbereitung für den Mann durchaus sinnvoll sein.

Inhaltsverzeichnis

Wie kann sich der Mann auf die Geburt vorbereiten?

In vielen Großstädten gibt es Geburtsvorbereitungskurse für Paare. Von einigen als Hechelkurse bezeichnet, geben sie allerdings den künftigen Eltern die Gelegenheit, sich gemeinsam auf das Großereignis vorzubereiten. Bei diesen Treffen kommt es sehr darauf, an, in welcher Weise die Kursleitung auf anwesende Männer eingeht.

Sie sollte jederzeit ein offenes Ohr für deren Ängste und Fragen haben. Bei der Geburtsvorbereitung für den Mann kann dieser auch das Gespräch mit anderen Teilnehmern suchen. Der Austausch mit Leidensgenossen tut gut und werdende Väter profitieren davon.

Sex während der Schwangerschaft

Sex während der Schwangerschaft wird vornehmlich von Frauen als besonders intensiv und erfüllend beschrieben. Ihre Brüste sind praller und der Genitalbereich ist stärker durchblutet. Das Wohlbefinden beim Sex nimmt ab, wenn bei fortgeschrittener Schwangerschaft die Beweglichkeit nachlässt. Ein offenes Gespräch ist dann sehr wichtig. Der Partner darf nicht denken, dass seine Frau ihn nicht mehr attraktiv findet.

Das sollte Mann zur Geburt dabei haben

Das wichtigste Gerät, welches der Papa bei der Geburt dabei haben muss, ist der Fotoapparat. Das erste Bild des Neugeborenen begleitet ihn ein Leben lang. Auch das Handy sollte dabei sein. Alle, die zuhause sitzen, warten auf den Anruf, dass Mutter und das Neugeborene gesund sind. Das Ladekabel gehört ebenfalls dazu.

Da niemand voraussehen kann, wie lange sich die Geburt hinzieht, sollten werdende Väter Zeitschriften oder ihr Lieblingsbuch einpacken. Durch das Lesen lenken sie sich ein wenig von der aufregenden Situation ab. Wenn auch das Essen in dieser Situation häufig in den Hintergrund tritt, ein Apfel oder eine Banane sorgen dafür, dass der werdende Vater nicht unterzuckert. Wer kein Obst mag, der greift auf süße Schokoriegel zurück.

Das Trinken ist während des Aufenthalts im Krankenhaus besonders wichtig. Es spielt keine Rolle, welche Getränke hier zu sich genommen werden. Mineralwasser oder Tee sind tagsüber am besten geeignet. Zieht sich die Geburt während der Nacht hin, dann weckt ein starker Kaffee die Lebensgeister. Ein wenig Kleingeld ist wichtig, um zwischendurch am Automaten Zigaretten oder Süßes zu kaufen.

Annäherungsversuche mit dem Kind

Zeigt sich nach vielen Stunden endlich der Kopf und ertönt wenige Sekunden später der erste Schrei, fällt die Anspannung ab. Gute Hebammen fordern die frischgebackenen Väter dazu auf, die Nabelschnur zu durchtrennen und abzubinden. Die Papas dürfen ihren Nachwuchs anschließend auch baden. Die Geburtshelfer stehen ihnen dabei zur Seite und zeigen ihnen, mit welchen Griffen sie den Winzling anzupacken haben.

Diese Aktion ist wichtig, da sich auf diese Weise schon wenige Minuten nach der Geburt ein Vertrauensverhältnis zwischen Vater und Kind aufbaut. Die junge Mutter ist zwar müde und geschwächt, freut sich aber, wenn der Partner ihr das gebadete Baby in den Arm legt. Viele Eltern verlassen bereits kurz nach der Geburt das Krankenhaus. Sie möchten auf dem schnellsten Weg nach Hause.

Wenn die Partnerin plötzlich Mutter ist: Die erste Zeit nach der Entbindung

Die erste Zeit nach einer Entbindung ist nicht nur von Freude geprägt. Zu stark sind die Einschnitte im Leben einer Zweierbeziehung. Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme lässt sich die veränderte Lebenssituation meistern. Viele Frauen sind dann nur noch Mutter und ihr Alltag dreht sich ausschließlich um das Baby. Für ihre Partner ist es schwer, sich mit dieser Situation abzufinden.

Einige von ihnen beneiden das Neugeborene, weil es an der Brust nuckeln darf. Putzen, Aufräumen und Waschen sind für junge Mütter nur noch Nebensache. Der Fokus liegt einzig darauf, dass das Kind gut versorgt ist. Für viele Paare ist diese Zeit zwar anstrengend, gleichzeitig aber auch hilfreich. Die gemeinsame Verantwortung für das junge Wesen festigt die Beziehung.

Großeltern sollten sich während dieser Zeit nach Möglichkeit weitgehend zurückziehen. Gut gemeinte Ratschläge bewirken häufig das Gegenteil. Junge Menschen wissen selbst am besten, was für sie und ihre Lieben richtig ist.

Sex nach der Schwangerschaft

Väter, die bei der Geburt anwesend waren, haben es mitunter schwer zu glauben, dass sie ihrer Partnerin beim Sex keine Schmerzen zufügen. Sie haben noch Wochen danach die Schmerzensschreie im Kopf und häufig fürchten sie sich vor dem Geschlechtsverkehr. Direkt nach der Entbindung haben viele Partner keine Lust auf Sex.

Bei einem Dammriss oder Dammschnitt schmerzt das Eindringen des Penis. Für die junge Mutter bedeutet es, dass sie keinerlei Lust empfinden kann. Sie sollte diese Tatsache nicht verschweigen. Männer können nicht erahnen, warum ihre Partnerin plötzlich den Sex mit ihnen verweigert.

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Seien Sie geduldig!

Jeder, der sich in einer Partnerschaft bewusst für ein Kind entscheidet, kennt auch die Konsequenzen. Es ist keineswegs immer so, dass ein Baby die Beziehung bereichert und der Himmel voller Geigen hängt. Besonders in den ersten Wochen verlangt das Neugeborene die volle Aufmerksamkeit der Mutter. Die Aufgabe der Väter lässt sich mit einem Wort erfassen: Geduld.

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