Fußpilz Behandlung

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 11. November 2017
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Ein weit verbreitetes Übel, nicht nur in Sportlerkreisen, ist der Fußpilz, der auch Sportlerflechte genannt wird. Er macht sich bemerkbar durch Jucken und Brennen zwischen den Zehen und dehnt sich oft über Fußrücken und Fußsohlen aus. Es bilden sich kleine, mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen, die die weitere Umgebung infizieren. Der Juckreiz wird oft unerträglich, und durch Wundscheuern ist eine Entzündung nicht selten.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Da der Fußpilz durch Kontaktinfektion übertragbar ist, muss man nach Fußkontakt mit den Händen diese sorgfältig waschen, da auch andere Körperteile davon betroffen werden können.

Fußpilz entwicklet sich am besten in warmer Feuchtigkeit. Und natürlich findet eine Infizierung dort am leichtesten statt, wo viele Menschen sich barfuß bewegen. In Badeanstalten sind Kokosläufer, Textil-Fußbodenbeläge und Holzroste, ebenso Gummiläufer und Matten Brutstätten dieses Pilzes.

Das gleiche gilt für die Bade- und Umkleideräume der Sportvereine.

Da eine ausreichende Desinfektion der genannten Räume oft fragwürdig ist, sollte in diesen Räumen nicht barfuß gelaufen werden, auch nicht in herumstehenden Holzpantinen, die ja schon von Fußpilzträgern benutz worden sein können. Eigene Badelatschen aus Kunststoff oder Gummi, die man ebenso wie eine Zahnbürste nicht ausleihen soll, sind zu empfehlen.

Behandlung

Um den Fußpilz auf der Haut die günstigste Lebensbedingung zu nehmen, was in diesem Falle feuchte Wärme ist, sollte jeder nach dem Bad darauf achten, die Füße, besonders zwischen den Zehen, gut abzutrocknen. Danach ist das Einpudern der Füße und der Zehenzwischenräume mit Fußpuder äußerst wirksam.

In Amerika hat man die Fußpilzerkrankung dadurch in den Griff bekommen, dass man in allen Sportstätten nach dem Baden die abgetrockneten Füße einige Minuten in der sogenannten Puderbank bewegt. Es handelt sich dabei um eine flache Kiste, mit Fußpuder gefüllt, die dem Benutzer trockene Füße verschafft und den Fußpilz die Lebenschance nimmt.

Bei Fußpilzerkrankungen sollte man Schuhe und Strümpfe oft wechseln und für trockene Fußbekleidung sorgen.

Fußbäder mit Zusatz von Kaliumpermanganat lauwarm nehmen, und die Füße an der Luft trocknen lassen, so oft es geht, barfuß im Freien laufen und gegebenenfalls Schweißfüße beseitigen. Die vom Fußpilz befallenen Stellen werden regelmäßig mit spezifischen Mitteln gegen Fußpilz morgens und abends behandelt. Geeignete Mittel erfragen Sie bei Ihrem Hausarzt oder Apotheker.

Da der Fußpilz durch Kontaktinfektion übertragbar ist, muss man nach Fußkontakt mit den Händen diese sorgfältig waschen, da auch andere Körperteile davon betroffen werden können.

Ist nur ein Fuß vom Fußpilz befallen, so achte man darauf, dass man nicht den Strumpf des befallenen Fußes am gesunden anzieht. Auch ist es ratsam, Schuhwerk oder Pantoffeln gegebenenfalls mit zu desinfizieren, um auch alle möglichen Ansteckungsquellen zu beseitigen.

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Quellen

  • Bittig, F.: Bildatlas der Medizinischen Fußpflege. Hippokrates, Stuttgart 2010
  • Grünewald, K.: Theorie der medizinischen Fußbehandlung: Band 1. Neuer Merkur, München 2012
  • Scholz, N.: Extremfälle aus der podologischen Praxis. Neuer Merkur, München 2005

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