Fettleber
Die Fettleber oder Steatosis hepatis wird in der medizinischen Fachsprache auch als Steatosis hepatis und ist aufgrund der Essgewohnheiten in den westlichen Industrieländern eine sehr häufig auftretende Erscheinung. Diese entsteht immer dann, wenn dem Körper mehr Fette zugeführt werden als dieser abbauen kann.
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Definition Fettleber
Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten der Fettleber: die leichte, die mäßige und die starke Fettleber. Sind Fettablagerungen in einem Drittel aller Leberzellen vorhanden, spricht man von einer leichten Fettleber.
Bei der mäßigen Fettleber wiederum findet man Ablagerungen in etwa zwei Dritteln der Zellen und bei der starken Fettleber in mehr als zwei Dritteln des Organes. Eine besondere Form der Fettleber stellt die schwangerschaftsbedingte Fettleber dar.
Ursachen für Fettleber
Im Gegensatz zur fettreichen Ernährung kann jedoch auch eine Mangelernährung durchaus die Fettleber auslösen und auch bestimmte Gifte können diese verursachen. Bei der Mangelernährung spielt besonders der Eiweißmangel eine entscheidende Rolle, welcher sowohl in Entwicklungsländern, aber auch bei einer vorliegenden Magersucht, häufig anzutreffen ist.
Morbus Wilson, eine Störung im Kupferstoffwechsel ist eine weitere, wenn auch seltener auftretende Ursache für die Fettleber.
Symptome
Krankheitsverlauf Fettleber
Der Verlauf der Erkrankung beziehungsweise das Ausmaß der Symptome ist davon abhängig, um welches Stadium der Fettleber es sich handelt. Bei einer nur leicht verfetteten Leber spüren die Patienten meist nur ein leichtes Druckgefühl, während es bei einer starken Fettleber zu heftigen Schmerzen kommen kann.
Diese betreffen meist den rechten Oberbauch. Diese Schmerzen entstehen aufgrund einer starken Vergrößerung der Leber - häufig ist das Organ sogar durch die Bauchdecke zu ertasten.
Schlimmstenfalls können sich aus der Fettleber jedoch auch ernsthaftere Erkrankungen entwickeln. Die Leberzirrhose beispielsweise ist eine Erkrankung, die häufig mit dem vollständigen Verlust aller Leberfunktionen einhergeht. Hören Patienten in diesem Stadium der Erkrankung nicht mit dem Alkoholgenuss auf, liegt die Sterblichkeitsrate bei immerhin 60 Prozent.
Behandlung von Fettleber
Die Behandlung der Fettleber richtet sich im Allgemeinen danach, wie weit diese bereit fortgeschritten ist. Im günstigsten Fall genügt es bereits, seine Ernährungsgewohnheiten grundlegend umzustellen, um den Symptomen der Fettleber entgegenzuwirken.
Um die Diagnose Fettleber eindeutig zu stellen, wird der behandelnde Arzt zunächst eine gründliche körperliche Untersuchung vornehmen und meist auch den Bauch mithilfe einer Ultraschalluntersuchung genau betrachten. Die Leberpunktion wiederum wird angewandt, um anhand von Gewebeproben die genauen Ursachen der Fettleber zu ergründen.
Bei dieser sticht der Arzt unter örtlicher Betäubung mit einer Nadel in die Bauchdecke und gelangt so in die Leber. Vorteil dieser Untersuchung ist, dass auch andere Erkrankungen wie die Leberzirrhose erkannt werden können. Die Analyse des Blutes wiederum dient dazu, die Leberenzyme zu untersuchen.
Die Fettleber selbst wird in der Regel nicht mit Medikamenten behandelt, jedoch können sich aus der Fettleber andere gefährliche Erkrankungen wie die Leberzirrhose entwickeln.
Bei einer Fettleber besteht die Therapie meist einzig und allein darin, seine Ernährung umzustellen beziehungsweise auf Alkohol weitestgehend zu verzichten.
Rezeptfreie Medikamente gegen Fettleber
Hier Informieren:
Vorbeugung von Fettleber
Auch eine gesunde und vor allem ausgewogene Ernährung ist zur Vermeidung der Erkrankung Fettleber wichtig - ebenso wie ausreichend Bewegung übrigens.
Ist als Auslöser der Fettleber die Erkrankung Diabetes bekannt, sollten betroffene Patienten ihren Blutzucker genau prüfen und richtig einstellen lassen. So kann die beginnende Verfettung der Leber meist schnell gestoppt werden.
Bücher über Fettleber
