Darmentzündung (Enteritis)
Immer wieder leiden Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Geschlechter unter entzündlichen Vorgängen im Darm, die umgangssprachlich gleichsam als Darmentzündung bezeichnet wird. Viele Menschen erleiden diese Erkrankung häufiger im Leben.
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Definition Darmentzündung (Enteritis)
Wenn der Magen in eine Dünndarmentzündung (Enteritis) involviert ist, dann wird von einer Gastroenteritis gesprochen. Ist der Dickdarm bei einer Darmentzündung auch von den entzündlichen Beeinträchtigungen betroffen, dann ist die Bezeichnung Enterokolitis kennzeichnend.
Bei den abweichenden Verläufen einer Darmentzündung sind sowohl die akuten als auch die chronischen, infektiösen und nicht ansteckenden Formen typisch.
Ursachen für Darmentzündung
Diese sind insbesondere bei körperlich schwachen Patienten mit einer reduzierten Immunabwehr vorhanden.
Eine Darmentzündung kann ebenfalls die Folge der Behandlung vonKrebs im Rahmen einer Strahlen- oder Chemotherapie sein. Als Ursache für eine Darmentzündung kommen gleichsam Allergene in Frage.
Die chronische Darmentzündung wird als Morbus Crohn bezeichnet und entsteht durch genetische Defekte, eine Überforderung der Psyche und noch nicht ausreichend erforschte andere Auslöser.
Symptome
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Magenschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Fieber
- Schwindel
- Allgemeine Schwäche
Krankheitsverlauf Darmentzündung
Die jeweiligen Krankheitszeichen der Darmentzündung treten in Abhängigkeit von der Ursachen und den körperlichen Voraussetzungen der Betroffenen in einer unterschiedlichen Intensität und Dauer auf. Klassische Merkmale einer Darmentzündung sind zunächst allgemeine Beschwerden wie Übelkeit, mehr oder weniger häufiges Erbrechen und krampfartige Schmerzen im Darm und im Bauch.
Die Schmerzen treten bei einer Darmentzündung oder Enteritis meist zugleich mit Durchfall auf. Durchfall gilt darüber hinaus als grundsätzlichen Anzeichen einer Darmentzündung. Im weiteren Verlauf können die von einer Darmentzündung betroffenen Patienten unter Fieber, und allgemeiner Schwäche leiden.
Durch den starken Verlust von Wasser treten Kreislaufprobleme durch die Austrocknung oder Dehydratation und eine Ungleichheit des Säure-Basen-Haushaltes auf. Diese Bedingungen können bei Nichtbehandlung der Darmentzündung zu einem Kreislaufkollaps und lebensbedrohlichen Zuständen führen. Die ist insbesondere bei geschwächten Menschen wie Kindern und älteren Personen bei der Darmentzündung zu befürchten.
Behandlung von Darmentzündung
Bei der Behandlung der Darmentzündung geht es vorrangig um die Minderung der Krankheitszeichen. Neben verschiedenen Medikamenten, zu denen hauptsächlich die Antibiotika gehören, sollen eine entsprechende Diät und die reichliche Aufnahme mineralhaltiger Flüssigkeiten eine baldige Heilung erzielen. Auch Medikamente gegen den anhaltenden Durchfall sind bei der Darmentzündung angesagt.
Wenn sich die Patienten nicht mehr in der Lage fühlen, aufgrund der körperlichen Schwächung und des anhaltenden Erbrechens zu essen und zu trinken, dann werden bei einer Darmentzündung auch Infusionen eingesetzt. Zahlreiche Medikamente Verabreichungen sind ebenfalls erforderlich, um das Risiko bedrohlicher Zustände zu reduzieren. In diesem Zusammenhang stehen den Kreislauf stabilisierende, eine Thrombose sowie eine Embolie vermeidende Arzneistoffe zur Blutverdünnung bei einer Darmentzündung wichtig.
Leiden die Patienten unter der chronischen Darmentzündung Morbus Crohn, dann erfolgt eine spezifische Therapie, welche die schubweise auftretenden Symptome lindert. Diese umfasst neben gut wirksamen Medikamenten gleichsam eine spezielle diätetische Kost und den Verzicht auf Inhaltsstoffe in Nahrungsmitteln, die eine Darmentzündung begünstigen.
Häufig werden neben den schulmedizinisch relevanten Behandlungsmethoden vorrangig bei der chronischen Darmentzündung oder nach einer Darmentzündung durch eine Krebsbehandlung alternative Heilmethoden empfohlen.
Rezeptfreie Medikamente gegen Darmentzündung
Hier Informieren:
Vorbeugung von Darmentzündung
Um sich bei Menschen, die unter einer infektiösen Darmentzündung leiden, nicht anzustecken, sollten neben allgemeinen hygienischen Maßnahmen auch spezielle Vorschriften im Zusammenhang mit der Desinfektion eingehalten werden.
Außerdem sorgen ein richtiger Umgang mit Lebensmitteln und die Vermeidung der Aufnahme keimbelasteter Speisen dafür, dass eine Prophylaxe der Darmentzündung möglich ist.
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