Dünndarmkrebs
Tumore des Dünndarms, wie Dünndarmkrebs, gehören zu den eher seltenen krankhaften Veränderungen des Darmtraktes und sind durch einen etappenweisen Verlauf der Erkrankung gekennzeichnet.
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Definition Dünndarmkrebs
Ein gutartiger Dünndarmtumor wird als Dünndarmpolyp, eine bösartig Geschwulst als Dünndarmkrebs bezeichnet. Da der Dünndarm aus verschiedenen Zonen besteht, muss der Dünndarmtumor nicht auf ein spezielles Areal beschränkt sein und kann im kompletten Dünndarm lokal begrenzt auftreten.
Aus diesem Grund erfolgte eine Klassifizierung beim Dünndarmtumor in Abhängigkeit von dessen Lokalisierung. Neben dem Dünndarmtumor im Zwölffingerdarm kann sich ein Dünndarmkrebs auch im Leerdarm oder im Krummdarm entwickeln. Die bösartige Form beim Dünndarmtumor ist typisch für den Bereich des Zwölffingerdarms.
Ursachen für Dünndarmkrebs
Neben den inneren Faktoren als Auslöser für das Wachstum vom Dünndarmtumor kommen möglicherweise auch äußere Einflüsse wie Krebs auslösende Substanzen aus der Nahrung wie Konservierungs- und Farbstoffe sowie verschiedene chemische Stoffe als ursächliche Gründe in Betracht. Insbesondere bei Menschen, die unter einer HIV-Infektion leiden und eine Organtransplantation überstanden haben, kann sich ein Dünndarmtumor bilden.
Typische Symptome bei Dünndarmkrebs
Diagnose und Verlauf bei Dünndarmkrebs
Der Dünndarmkrebs macht sich erst ab einem gewissen Größenumfang bemerkbar. Der Dünndarmtumor verursacht in Abhängigkeit von einer gewissen Wachstumsstufe typische Beschwerden wie Verstopfungen, Übelkeit und Erbrechen sowie Schmerzen im Unterbauch. Auch die Verdauungstätigkeit kann in Abhängigkeit von der Art des Dünndarmtumors beeinträchtigt werden.
Viele Menschen klagen im fortgeschrittenen Stadium beim Dünndarmtumor über blutigen Stuhl und blutige Absonderungen aus dem Darm. Beim Fortschreiten des Tumorwachstums kann ein bösartiger Dünndarmtumor zur Bildung von Metastasen durch die Streuung von Zellen führen, die sich in anderen Organen festsetzen und dort ein Krebswachstum auslösen.
Die Diagnose beim Dünndarmtumor ist recht vielfältig und erfolgt mit technischen Verfahren wie einer röntgengestützten Untersuchung, der Spiegelung des Darmes, einer Diagnostik mit Ultraschall und einer operativen Eröffnung der Bauchhöhle. Diese wird auch als explorative Laparotomie bezeichnet.
Bei Menschen mit wenig Körpergewicht kann ein großer Dünndarmtumor mit der Hand gefühlt werden. Labordiagnostische Untersuchungen von Stuhl geben außerdem Hinweiszeichen darauf, dass im Darm ein Tumor vorhanden ist. Die endgültige Abklärung, ob es sich um Dünndarmkrebs handelt, erfolgt erst durch weiterführende Maßnahmen.
Behandlung von Dünndarmkrebs
Die endoskopische Variante wird teilweise auch zur Entnahme von Gewebsproben bei Verdacht auf Dünndarmkrebs eingesetzt.
Wird im Rahmen der Diagnostik ersichtlich, dass der Dünndarmtumor bösartig ist und als Dünndarmkrebs in Erscheinung tritt, wird die operative Entfernung in Kombination mit einer anschließenden Strahlen- und Chemotherapie angewandt. Einige Tumorarten können ohne chirurgische Entfernung nur auf Basis einer Strahlenbehandlung ausgeheilt werden.
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Vorbeugung von Dünndarmkrebs
Zur Vorbeugung beim Dünndarmtumor sind bis jetzt keine wesentlichen Vorgehensweisen bekannt. Lediglich eine mögliche frühzeitige Erkennung kann bei einem Dünndarmtumor als Krebs eine Chance auf Heilung erhöhen. Darüber hinaus beinhaltet die Prophylaxe gegen Dünndarmkrebs die Eindämmung zentraler Risikofaktoren und eine gesunde Lebensweise.
Diese basiert im Zusammenhang mit einer Dünndarmtumor Vorbeugung auf der Vermeidung ungünstiger Lebensgewohnheiten, die sich insbesondere mit der Aufnahme von Alkohol, Nikotin und krebserzeugenden Inhaltsstoffen in der Nahrung ergeben. Eine ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung zur Kräftigung der körpereigenen Immunabwehr und ein gesundes Körpergewicht können einem Dünndarmtumor vorbeugen.
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