Bienenstich Wespenstich Insektenstich Teil 3

Besonders große Eile ist bei Wespenstichen an gefährlichen Körperstellen, wie am Kopf oder am Hals, geboten, weil das Gift von hier aus rascher in den Blutkreislauf gelangen kann als von anderen Körperstellen aus. Das gleiche gilt für Wespen- oder Bienenstich im Mund, die stärkere Schwellungen hervorrufen und somit zur Erstickung führen können.

<-- Zurück zu Teil 2 von Bienenstich Wespenstich Insektenstich

Inhaltsverzeichnis

Allergische Reaktionen nach Wespenstich

Bedrohliche Anzeichen sind schon wenige Minuten nach dem Stechen auftretendes Schwindelgefühl und Übelkeit oder gar bläuliches Anlaufen des Körpers und des Gesichtes. In einem solchen Fall ist sofortige Hilfe notwendig, eventuell sogar Krankenhauseinweisung. Besonders gefährlich ist unsere größte Wespenart, die Hornisse. Auch ist es schon vorgekommen, dass ein einzelner Bienen- oder Wespenstich den Tod eines Menschen verursacht hat. Es muss jedoch betont werden, dass ein tödlicher Ausgang nur bei ungewöhnlich stark empfindlichen Menschen mit Allergien vorkommen kann und bis jetzt noch immer zu den Ausnahmefällen zählt.

Das Gegenstück zu überempfindlichen Personen sind solche, die praktisch unempfindlich bzw. immun gegen Insektenstiche sind. Aber auch bei ihnen lässt sich häufig ein recht unterschiedliches Verhalten beobachten, denn die Immunität erstreckt sich keinesfalls immer auf alle Körperteile. Darüber hinaus kann sie sich an einer verspätet eintretenden Stichreaktion äußeren, die vielleicht erst nach Tagen auftritt. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass sich eine Unempfindlichkeit, das gleiche gilt für Empfindlichkeit, oft nur auf eine bestimmte Mückensorte bezieht.

Schutz vor Mückenstiche

Doch auch für den sogenannten Normalempfindlichen können selbst ganz gewöhnliche Mückenstiche so zur Plage werden, dass sie die Erholung bei einer Kur oder durch Urlaub bzw. Ferien in Frage stellen. So gibt es erfahrungsgemäß einen ganz typischen Fall, wo Jugendliche 14 Tage an der Ostsee zelteten und sich dabei einen so vermückten Platz ausgewählt hatten, dass sie die ganze Zeit über im Zelt verbringen mussten, weil es draußen vor Mücken nicht auszuhalten war. Die Mückenbekämpfung ist aber nicht immer einfach, und besonders die Waldmücken zu bekämpfen, erfordert umfangreiche Maßnahmen, für die es im Sommer meist schon zu spät ist.

Einen individuellen Schutz gegen Mückenstiche bieten die Einreibemittel und Mückensprays, deren Wirkung allerdings oft nur wenige Stunden anhält. Bei den sogenannten Mückensalben und Mückensprays muss man zwischen Mückenschutz- und Stichlinderungsmittel unterscheiden. Während die ersten Abschreckmittel enthalten und das Anfliegen bzw. Stechen der Mücken von vornherein verhindern sollen, schwächen die Stichlinderungsmittel die Anschwellung und Juckwirkung eines bereits erfolgten Stiches ab. Außerdem gibt es auch kombinierte Salben und Sprays, in denen beide Arten von Wirkstoffen enthalten sind.

Zweifellos können also solche Salben und Sprays vor quälenden Insekten schützen, wenn man sich in einer mückenreichen Gegend aufhalten muss. Sie sind aber letzten Endes nur ein Notbehelf. Sie schützen zwar den einzelnen, verändern aber nichts – rein gar nichts – an der Mückenplage eines Gebietes.

Rezeptfreie Medikamente gegen Bienenstich und Wespenstich

Hier Informieren:

Produkte gegen Bienenstich, Wespenstich und Insektenstich

Weblinks

War der Artikel hilfreich oder lesenswert? Bewerten Sie hier!

Rating: 5.0/5 (1 Stimme abgegeben)

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Bienenstich Wespenstich Insektenstich Teil 3?

Name oder Pseudonym:
E-Mail (optional):
(Wird nicht angezeigt. Nur notwendig, wenn Antwort erwünscht wird.)
Kommentar:
(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Bienenstich Wespenstich Insektenstich Teil 3