Beinschmerzen
Beinschmerzen können die verschiedensten Ursachen haben - von harmlosen wie Muskelkater bis zu Erkrankungen, die mit dem Tode enden können. Diagnose und Behandlung von Beinschmerzen richten sich nach der Ursache der Beinschmerzen.
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Definition Beinschmerzen
Besonders das Kniegelenk ist eine empfindliche Stelle am Bein. Treten hier Schäden oder Verletzungen auf, ist meist das ganze Bein von den Auswirkungen betroffen. Schäden in den Sehnen und Gelenken können zu Beinschmerzen führen.
Am oberen Ende des Beines ist es das Hüftgelenk, am unteren der Knöchel, der ähnliches verursachen kann. Ausstrahlende oder lokal begrenzte Beinschmerzen müssen zunächst in ihren Ursachen erforscht werden.
Ursachen für Beinschmerzen
Ob man diese in Ruhestellung oder bei Bewegung bemerkt, ist unterschiedlich. Außerdem können Brüche und Durchblutungsbeschwerden zu Beinschmerzen beitragen. Beinschmerzen können stechend, pulsierend und hitzig, lokal oder ausstrahlend auftreten. Bei Beinschmerzen ist oft die Beweglichkeit des Beins behindert. Man kann auch an Empfindungsstörungen, Schwellungen oder Knoten leiden.
Brüche, Zerrungen, Gelenkprobleme, Muskelkater und Durchblutungsstörungen führen zu häufig auftretenden Schmerzen. Gefährlich wird es, wenn ein Blutpfropf zu Beinschmerzen führt. Hier kann eine tödliche Embolie entstehen. Der Arzt muss bei solchen Beinschmerzen sofort hinzu gezogen werden.
Bandscheibenvorfälle, Sehnenscheidenentzündungen, Verschleiß, Osteoporose, Tumore oder Rheuma, Krampfadern oder Gelenkentzündungen verursachen ebenfalls Beinschmerzen.
Diagnose und Verlauf von Beinschmerzen
Diagnose und Verlauf unterscheiden sich je nach der ermittelten Ursache der Beinschmerzen erheblich. Zwischen einem Tag und mehreren Monaten kann die Behandlung und Rekonvaleszenzzeit liegen. In manchen Fällen sind die Beinschmerzen auf einen Tumor oder einen Thrombus zurückzuführen und können unbehandelt zum Tode führen.
Zu diagnostischen Zwecken geht man zunächst zum Hausarzt, es sei denn, man vermutet bereits eine konkrete Ursache der Schmerzen. Auch bereits bekannte Abnutzungserscheinungen, Knochenerkrankungen oder Gelenkschäden können zu den akuten oder chronischen Beinschmerzen geführt haben.
Zu diagnostischen Zwecken oder einer Weiterbehandlung kann der Arzt einen an einen Facharzt überweisen. Dann kommen möglicherweise Röntgenaufnahmen, Blutuntersuchungen, neurologische und Ultraschalluntersuchung, Angiograhien, Spieglungen oder Gelenkpunktionen zur Anwendung. Die Diagnose der Beinschmerzen kann gelegentlich trotzdem schwierig sein.
Behandlung von Beinschmerzen
In anderen Fällen hilft aber eher moderate Bewegungstherapie gegen die Schmerzen. Man kennt auch so genannte Phantomschmerzen, deren Behandlung unmöglich ist. Das Glied, das zu Beinschmerzen führt, ist nämlich bereits amputiert worden. Durchblutungsstörungen können mit Bewegungstherapien und Medikamenten, aber auch mit Ernährungsumstellungen behandelt werden.
Manchmal sind Operationen an Gelenken des Beines nötig. Venenbedingte Schmerzen können mit Stützstrümpfen oder der Verödung behandelt werden. Ist ein Bein kürzer, kann der Schuh orthopädisch angepasst werden. Schmerzmittel oder Kortison können bei verschiedenen Arten von Beinschmerzen ergänzend eingesetzt werden.
Ansonsten sind Krankengymnastik, Bädertherapien, orthopädische Gehhilfen, Wärmebehandlungen, Muskeltraining oder Schonung die probaten Mittel gegen Beinschmerzen.
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Vorbeugung von Beinschmerzen
Zur Vorbeugung gegen Beinschmerzen kann man oft nicht viel tun. Gutes Schuhwerk, gesunde Sitzmöbel oder moderat betriebener Sport tun aber schon viel. Gegen Brüche und Abnutzungserscheinungen kann man durch viel Bewegung etwas tun. Schonhaltungen sind meist eher schädlich.
Wer sportlich ist, nimmt bei Unfällen meist weniger Schaden und kann nach Beinschmerzen das Bein auch schneller wieder belasten. Er erholt sich nach Operationen schneller. Für manchen Gelähmten sind Beinschmerzen ein wahrer Segen, denn wer seine Beine spürt, kann mit Besserung rechnen.
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