Basaliom (Basalzellkarzinom)
Das Basalzellkarzinom, kurz Basaliom genannt, ist ein semimaligner Hautkrebs, der fast immer lokal begrenzt auftritt und nicht zu Metastasenbildung neigt. Allerdings kann das Basaliom, wenn es nicht behandelt wird, durch weiteres Wachstum umliegendes Gewebe, Knochen oder Knorpel schädigen.
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Definiton Basaliom (Basalzellkarzinom)
Das pigmentierte Basaliom kommt dagegen seltener vor. Der Hauttumor tritt meist als Knoten in Erscheinung, kann aber auch die Form einer Halbkugel annehmen, kraterförmig mit erhobenem Rand oder narbenartig wachsen.
Basaliome entwickeln sich meist an sonnenexponierten Stellen wie Kopf, Gesicht, Hals und Dekolleté. An Rumpf und Gliedmaßen sind Basaliome äußerst selten zu finden.
Hellhäutige Menschen haben ein erhöhtes Risiko, an einem Basalzellkarzinom zu erkranken. Während in den vergangenen Jahrzehnten das Basaliom häufig erst bei Menschen über 60 Jahre auftrat, erkranken immer mehr jüngere Menschen an dieser Form des Hautkrebses.
Ursachen für Basaliom
In Deutschland bekommt etwa 0.1 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens ein Basalzellkarzinom.
Bei intensiver Sonnenbestrahlung schädigen die UV-Strahlen die DNA der Hautzellen und es kann zur Bildung eines Basalioms kommen. Die indirekte Wirkung übermäßiger Sonneneinstrahlung ist die Schwächung des Immunsystems, was wiederum die Entstehung von Hauttumoren fördern kann.
Als mögliche Ursache für die Bildung eines Basalioms kommen aber auch eine gewisse genetische Veranlagung und bestimmte Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Lichtüberempfindlichkeit, Neigung zu Sonnenallergie usw. in Betracht.
Verlauf und Diagnose bei Basaliom
Basaliome wachsen sehr langsam, meist über Jahre hinweg. Sie bilden oberflächliche Hautveränderungen wie kleine Knötchen, die anfangs kaum bemerkt werden. Wird das Basaliom nicht behandelt, wächst es unaufhörlich weiter. Das Knötchen kann in der Mitte nach innen wachsen, wobei nur ein erhöhter Rand sichtbar bleibt, der selbst aus lauter kleinen Knötchen besteht, die wie auf einer Perlenschnur aufgereiht wirken.
Das geschwürartige Basaliom dagegen sieht wie eine kleine nicht heilen wollende Hautverletzung aus, die mit Schorf bedeckt sein kann. Bei genauerem Hinsehen kann man bei allen Formen des Basalzellkarzinoms die Blutgefäße erkennen, die den Hauttumor ernähren.
Das seltener auftretende pigmentierte Basaliom hat eine rötlich-braune Farbe, die mitunter sehr dunkel erscheinen kann. In diesem Fall ist unbedingt eine Abgrenzung zum gefährlichen schwarzen Hautkrebs erforderlich, der oftmals wie ein dunkler Leberfleck aussieht. Basaliome sind in der Regel nicht schmerzempfindlich.
Die eindeutige Diagnose eines Basalioms erfolgt nach der mikroskopisch-histologischen Untersuchung. Um die Ausbreitung des Hauttumors zu bestimmen, wird die erkrankte Hautstelle und deren Umgebung mit einer speziellen Creme behandelt. Mit einer Speziallampe können die Tumorzellen anschließend sichtbar gemacht werden.
Behandlung von Basaliom
Sitzt das Basaliom an einer ungünstigen Stelle, kann auch mittels Bestrahlung therapiert werden. Die Kryotherapie (Vereisung mit flüssigem Stickstoff) oder Phototherapie (Behandlung des Tumors mit lichtempfindlichen Substanzen) versprechen ebenfalls gute Therapieerfolge.
Die Heilungschancen des Basalioms sind sehr gut, wobei bei der chirurgischen Entfernung die wenigsten Rezidive (Neubildungen) zu erwarten sind.
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Vorbeugung von Basaliom
Besonders hellhäutige Menschen sollten eine übermäßige Sonnenbestrahlung und Besuche von Solarien als Vorbeugung gegen ein Basaliom meiden. Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor gewähren einen gewissen Schutz vor den schädlichen UV-Strahlen beim Aufenthalt im Freien.
In Familien, in denen Basaliome gehäuft auftreten, sollten sich alle Familienmitglieder regelmäßig selbst auf verdächtig veränderte Hautsstellen untersuchen bzw. die Untersuchung beim Hautarzt in Anspruch nehmen, deren Kosten alle zwei Jahre von den Kassen bei Patienten über 35 Jahre vollständig übernommen werden.
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