Babyflaschen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 15. Dezember 2016
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Die Babyflasche ist ein Hilfsmittel zur Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern mit Flaschennahrung. Sie besteht aus einer Flasche und einem mundgerechten Aufsatz aus antibakteriellem und leicht zu reinigendem Material.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Babyflasche?

Nicht alle Babys werden gestillt, obwohl dies von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen wird. Selbst Stillbabys müssen manchmal mit abgepumpter Milch ernährt werden, wenn die Mutter ihnen nicht die Brust geben kann oder will. Hierfür kommt die Babyflasche zum Einsatz.

Es handelt sich dabei um eine Konstruktion aus einer Glas- oder Plastikflasche mit einem abschraubbaren Aufsatz aus weichen, leicht zu reinigenden Materialien. Der Aufsatz ist gerade für sehr kleine Babys und Stillbabys der mütterlichen Brust nachempfunden, reine Flaschenbabys bekommen mundfreundliche Aufsätze.

In der Babyflasche kann die Flaschennahrung zubereitet werden, indem das Pulver mit warmem Wasser vermischt und die Flasche geschüttelt wird. Zur Gabe von Muttermilch mit der Babyflasche muss diese erst abgepumpt werden, anschließend kann sie dem Baby per Flasche gegeben werden.

Babyflaschen gehören zur Grundausstattung fürs Baby, selbst wenn es zunächst voll gestillt wird. Sie können bis weit über das erste Lebensjahr hinaus verwendet werden.

Formen, Arten & Typen

Für Neugeborene gibt es sehr kleine Babyflaschen, da sie noch kein großes Fassungsvermögen haben. Für größere Babys und Kleinkinder gibt es Babyflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 240 ml und mehr.

Eltern, die die ersten Babyflaschen einkaufen müssen, sind zunächst verständlicherweise von der großen Auswahl überfordert. Babyflaschen gibt es in sehr vielen unterschiedlichen Ausführungen. Die Unterschiede beginnen bei der Größe. Für Neugeborene gibt es sehr kleine Babyflaschen, da sie noch kein großes Fassungsvermögen haben. Für größere Babys und Kleinkinder gibt es Babyflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu 240 ml und mehr, da die Kinder mehr bei einer Fütterung trinken. Speziell für Frühgeburten gibt es angepasste Aufsätze für die Flasche, die im regulären Handel aber oft nicht zu bekommen sind. Sie sind an den kleinen Mund angepasst und helfen dem Frühchen, eine Saugschwäche zu überwinden.

Die wichtigsten Unterschiede bei gewöhnlichen Aufsätzen für die Babyflasche liegen in ihrer Form. Es gibt Aufsätze, die der mütterlichen Brust nachempfunden sind, um einem Stillbaby den Umstieg auf die Flasche zu erleichtern oder es nicht zu sehr von der mütterlichen Brust zu entwöhnen, wenn es diese noch weiterhin bekommen soll. Zu den handelsüblichen Aufsätzen für Babyflaschen gehören neben dieser Form auch die Anti-Kolik-Aufsätze, die ein Verschlucken von Luft so weit wie möglich verhindern, um Bauchweh und Drei-Monats-Koliken zu lindern.

Neben den unterschiedlichen Aufsätzen werden für die Babyflasche selbst verschiedene Materialien verwendet. Glas und Plastik dominieren den Markt, wobei viele Eltern aufgrund der sicheren Schadstofffreiheit Glasflaschen bevorzugen.

Aufbau & Funktionsweise

Der Aufbau einer Babyflasche ist sehr einfach und geht sogar frisch gebackenen Eltern leicht von der Hand. Die Babyflasche besteht aus der eigentlichen Flasche, die neben einem ansprechenden Design meistens auch eine Milliliter-Angabe trägt. Damit kann genau abgemessen werden, wie viel das Baby getrunken hat und wie viel Nahrung ursprünglich in der Flasche war.

Um zu errechnen, wie viel Milch das Baby aus der Babyflasche getrunken hat, wird die übrig gebliebene Menge Flaschennahrung von der ursprünglichen Füllmenge abgezogen. Vor allem in den ersten Lebensmonaten ist die genaue Beobachtung wichtig, da Eltern sie dokumentieren wollen oder gar müssen.

Der Aufsatz besitzt einen Ring aus Plastik, mit dem er auf die Babyflasche aufgeschraubt werden kann. Zum Schütteln vorbereiteter Flaschennahrung aus Pulver gibt es für die Babyflasche ein Plättchen aus Plastik, das zwischen Flasche und Aufsatz gelegt wird, damit beim Schütteln nichts ausläuft.

Das einzige etwas kompliziertere Teil der Babyflasche ist der Aufsatz selbst. Bei der Fütterung muss die Flasche richtig herum gehalten werden, da dann die Luft durch ein Luftloch im Aufsatz entweichen kann und vom Baby nicht verschluckt wird. Die richtige Seite ist die, auf der der Aufsatz eine kleine Delle aufweist - sie ist kaum zu übersehen, auch wenn sie klein ist. Bei genauer Beobachtung kann man sogar sehen, wie durch diese Delle die Luft in der Milch aus der Babyflasche entweicht.

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Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Nicht jedes Baby kann lange genug oder überhaupt gestillt werden. Medikamentöse Behandlungen der Mutter, Brustentzündungen, Alkohol- oder Zigarettenkonsum machen es teilweise oder gänzlich unmöglich, das Baby zu stillen. Manche Frauen haben auch schlichtweg nicht genug Muttermilch für ihr Baby.

In diesen Fällen schwebten Babys früher in Lebensgefahr - heute können sie mit künstlich hergestellter Flaschennahrung ohne größere Probleme ernährt werden. Manche Frauen nutzen diesen Vorteil und entscheiden sich aus ganz individuellen Gründen gegen das Stillen und für die Fütterung mit Flaschennahrung. Spätestens dann sind Babyflaschen unerlässlich.

Moderne Babyflasche sind so konzipiert, dass typische Stillprobleme, wie Bauchweh durch das Verschlucken von Luft beim Stillen, fast gänzlich vermieden werden können. Medizinisch empfohlen werden Babyflaschen, wenn kein Weg an Flaschennahrung vorbeiführt oder wenn die Mutter Muttermilch abpumpen musste.

Nach wie vor gilt in medizinischen Kreisen die Empfehlung, dass Muttermilch für das Baby die beste Nahrungsquelle ist, da sie alles enthält, was das Baby braucht. Grundsätzlich darf ein Baby so lange gestillt werden, wie Mutter und Kind es wollen und gut damit zurechtkommen. Danach empfiehlt sich zum nötigen Zeitpunkt die Gabe von ergänzender oder hauptsächlicher Milchnahrung mit einer geeigneten Babyflasche.

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