Augensalbe

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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In der modernen Gesellschaft führen äußere Faktoren nicht selten zu einer Erkrankung der Augen. Zur Wahrung des Augenlichts ist eine sorgfältig ausgewählte Therapie von wesentlicher Bedeutung. Im Rahmen der einzelnen Therapieformen kommen oftmals die sogenannten Augensalben zum Einsatz. Eine alternative Möglichkeit bieten auch Augentropfen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Augensalbe?

Bei einer sogenannten Augensalbe handelt es sich um ein spezielles Medikament, welches Lokal im Bereich der Augen angewendet wird. Eine Augensalbe verfügt stets über eine separate Vorrichtung zur Dosierung der benötigten Menge.

Im Rahmen der Anwendung wird die Augensalbe vorsichtig in den sogenannten Bindehautsack eingeführt. Sofern eine Augensalbe nicht rezeptpflichtig ist, kann sie in einer Drogerie und Apotheke erworben werden. Dennoch sollte eine Augensalbe nie ohne vorherige Begutachtung der Symptomatik durch einen Augenarzt angewendet werden.

Anwendung, Wirkung & Gebrauch

Der menschliche Körper ist täglich einer Vielzahl von Bakterien sowie Viren ausgesetzt. Während jedoch beispielsweise die Haut eine natürliche Barriere darstellt, werden die Augen nicht immer ausreichend geschützt.

Eine Augensalbe wird unter anderem bei Infektionen sowie bei Entzündungen angewendet. In Bezug auf die Auswahl einer geeigneten Augensalbe muss jedoch bereits im Vorfeld geklärt werden ob es sich bei der Erkrankung der Augen um eine bakterielle Erkrankung oder um eine virale Erkrankung handelt. Sofern es sich um eine bakterielle Erkrankung handelt, wird eine Therapie mit einer antibiotischen Augensalbe in Erwägung gezogen.

Eine viral bedingte Erkrankung der Augen wird mit einem sogenannten Virostatikum behandelt. Eine Augensalbe wird jedoch nicht nur bei einer Verletzung oder bei einer schweren Erkrankung der Augen angewendet. Oftmals führt eine besonders lange Tätigkeit am Computer zu einer Reizung der Augen.

Aufgrund eines starken Flüssigkeitsmangels im Auge klagen die Betroffenen nicht selten über einen starken Juckreiz. So verfügt die moderne Medizin auch für solche Fälle über geeignete Wirkstoffe.

Pflanzliche, natürliche & pharmazeutische Augensalben

Im Rahmen der Anwendung wird die Augensalbe oder werden die Augentropfen vorsichtig in den sogenannten Bindehautsack eingeführt.

Je nach Symptomatik wird die Verwendung einer sogenannten Augensalbe in Erwägung gezogen. Sofern die Betroffenen beispielsweise über trockene Augen klagen, kommt ein spezielles Präparat mit einem hohen Anteil an Vitamin A zum Einsatz.

Da die Inhaltsstoffe dieser Augensalben unbedenklich sind, können die Augensalben beispielsweise in einer Drogerie erworben werden. Sofern eine allergisch bedingte Erkrankung der Augen vorliegt, kommen homöopathische Augensalben zum Einsatz. Die homöopathischen Präparate verfügen in der Regel über sogenannte Antihistaminika. Die Antihistaminika wirken sich blockierend auf den sogenannten Botenstoff Histamin aus. Der körpereigene Botenstoff wird von führenden Medizinern als eine Ursache für das Auftreten von allergisch bedingten Reizungen der Augen angesehen.

Homöopathische Präparate werden unter anderem bei Patienten mit Heuschnupfen eingesetzt. Bis dato konnte die Wirkung von homöopathischen Präparaten jedoch nicht vollständig nachgewiesen werden. Neben den homöopathischen Augensalben werden vor allem chemische Augensalben zur Behandlung von Erkrankungen der Augen eingesetzt. So kommen Augensalben mit chemischen Zusätzen in der Regel bei Erkrankungen der Augen zum Einsatz, welche viral oder bakteriell bedingt sind. Oftmals werden pharmazeutische Präparate auch zur Regulierung des Augeninnendrucks eingesetzt.

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Risiken & Nebenwirkungen

Im Rahmen einer Therapie mit einer Augensalbe sollten stets die sogenannten Risiken und Nebenwirkungen berücksichtigt werden. Daher sollten die in den jeweiligen Beipackzetteln aufgeführten Dosierungsangaben stets befolgt werden.

Dennoch kann es trotz einer richtigen Anwendung zu leichten bis starken Nebenwirkungen kommen. So kommt es gelegentlich zu einer Überempfindlichkeitsreaktion. Neben einem brennenden Gefühl klagen die Betroffenen im Rahmen dieser Reaktion nicht selten über eine verzögerte Wundheilung. Besonders selten kommt es durch die Anwendung einer Augensalbe zu einer Reizung der Bindehäute. Hieraus resultierend entwickelt sich in den meisten Fällen eine mitunter schwere Entzündung der Hornhaut.

Für Patienten mit einer entsprechenden Vorgeschichte empfiehlt sich die Anwendung einer Augensalbe nur nach einer vorherigen Absprache mit dem behandelnden Arzt. Sofern die Augensalbe ohne eine konkrete Verordnung angewendet wird, kann es im schlimmsten Fall bei vorbelasteten Patienten zu einem Riss in der Hornhaut kommen. Bei einer Resistenz der Erreger gegenüber dem eingesetzten Wirkstoff verstärkt sich die Symptomatik in den meisten Fällen spürbar.

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