Aphrodisiakum

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Ein Aphrodisiakum ist ein Mittel, das zur Steigerung des sexuellen Verlangens eingesetzt wird. Traditionell werden dafür verschiedene Speisen und Kräuter benutzt. Heutzutage finden auch entsprechende Medikamente Anwendung.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Aphrodisiakum?

Als Aphrodisiakum gilt jede Substanz, die speziell zur Anregung und Steigerung des Lustgefühls eingesetzt wird und auch nachweislich diese Wirkung zeigt.

Auch Mittel, die eine Erektion auslösen oder über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten, gelten als Aphrodisiaka.

Medizinische Anwendung, Wirkung & Gebrauch

Die meisten traditionellen Aphrodisiaka wirken hauptsächlich auf der psychischen Ebene. Durch als anregend geltende Speisen, scharfe Gewürze oder spezielle Pflanzenzubereitungen mit Alkohol wird eine entspannte, lustfördernde Atmosphäre geschaffen, in der das Ausleben von Sexualität leichter fällt als im Alltag.

Einige der seit Jahrhunderten verbreiteten Mittel haben wie z.B. der Spargel eine harntreibende Wirkung, was sich auf die sexuelle Wahrnehmung auswirken kann. Moderne pharmazeutische Präparate haben meist eine direkte Wirkung auf die Durchblutung der Genitalien.

Dadurch können insbesondere Erektionsstörungen behoben werden, es ist aber auch die Behandlung von sexueller Unlust von Frauen möglich. Manche Drogen wie beispielsweise Kokain, die eine allgemein enthemmende Wirkung haben, werden von einigen Menschen ebenfalls als Aphrodisiakum eingesetzt.

Pflanzliche, natürliche & pharmazeutische Aphrodisiaka

Ein Aphrodisiakum ist ein Mittel, das zur Steigerung des sexuellen Verlangens eingesetzt wird.

Die meisten traditionellen Aphrodisiaka wirken hauptsächlich auf der psychischen Ebene. Durch als anregend geltende Speisen, scharfe Gewürze oder spezielle Pflanzenzubereitungen mit Alkohol wird eine entspannte, lustfördernde Atmosphäre geschaffen, in der das Ausleben von Sexualität leichter fällt als im Alltag.

Einige der seit Jahrhunderten verbreiteten Mittel haben wie z.B. der Spargel eine harntreibende Wirkung, was sich auf die sexuelle Wahrnehmung auswirken kann. Moderne pharmazeutische Präparate haben meist eine direkte Wirkung auf die Durchblutung der Genitalien.

Dadurch können insbesondere Erektionsstörungen behoben werden, es ist aber auch die Behandlung von sexueller Unlust von Frauen möglich. Manche Drogen wie beispielsweise Kokain, die eine allgemein enthemmende Wirkung haben, werden von einigen Menschen ebenfalls als Aphrodisiakum eingesetzt.

Wer ein Aphrodisiakum einsetzen möchte, hat eine breite Palette von Möglichkeiten. Die einfachste, wenn auch unsicherste Methode ist die Zubereitung von als aphrodisierend geltenden Speisen.

Neben verschiedenen Gemüsearten wird vor allem einer großen Zahl von Gewürzen eine lustfördernde Wirkung zugesprochen. Hier bietet insbesondere die indische Küche eine Vielzahl entsprechender Gerichte. Wenn man es etwas bodenständiger mag, wird man in mittelalterlichen Rezeptbüchern fündig. Viele dieser pflanzlichen Mittel sind heute auch als einfach einzunehmende Präparate erhältlich. Zu den natürlichen Aphrodisiaka im weitesten Sinne zählen auch Alkohol und Cannabis, die eine enthemmende Wirkung haben. Auch homöopathische Mittel zur Luststeigerung basieren auf Extrakten aus natürlichen Stoffen.

Wie bei den traditionellen Aphrodisiaka fehlt aber auch hier ein wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit. Diese ist bei den pharmazeutischen Präparaten größtenteils gegeben, die heute in großer Zahl angeboten werden. Neben Wirkstoffen, die den Blutfluss im Genitalbereich anregen, können diese auch noch weitere Substanzen enthalten. So steigert beispielsweise Buprion die Fähigkeit Sinnesreize wahrzunehmen, also beispielsweise Berührungen der Haut.

Der als Glückshormon bekannte Neurotransmitter Dopamin wirkt sich direkt auf das sexuelle Verlangen aus. Ähnliches gilt für Phenetylamin, das ebenfalls ein körpereigenes Hormon ist. Bei älteren Männern, aber auch bei Frauchen nach der Menopause kann sich die Gabe von Testosteron positiv auf das sexuelle Verlangen auswirken. Auch Oxitozyn, ein Hormon, das das Bindungsgefühl zwischen den Partnern verstärkt, kann als Aphrodisiakum eingesetzt werden.

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Risiken & Nebenwirkungen

Bei der Einnahme eines traditionellen Aphrodisiakums kann es im Normalfall zu keinen schädlichen Nebenwirkungen kommen. Selten kommt es zu Schleimhautreitzungen oder Hautausschlägen.

Gelegentlich sind auch allergische Reaktionen möglich. Eine Ausnahme ist die sogenannte Spanische Fliege, die wegen ihrer Inhaltsstoffe Hodenentzündungen, Mundbrennen, Erbrechen, Bauchkoliken, Schmerzen beim Wasserlassen, Verätzungen und Blutungen verursachen kann. Aus diesem Grund ist sie in den meisten europäischen Ländern verboten.

Pharmazeutische Mittel können bei nicht sachgerechter Anwendung oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu Herzrasen, Bluthochdruck, Kreislaufbeschwerden und in schlimmen Fällen sogar zum Herzinfarkt führen. Gesundheitlich vorbelastete Menschen sollten deshalb Aphrodisiaka nur nach Absprache mit ihrem Arzt anwenden.

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