Abnehmen mit Wasser

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 3. Januar 2017
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Wasser ist lebenswichtig. Der Mensch muss Wasser zuführen, eine Menge von zwei bis drei Litern ist angesagt. Allerdings ist auch in den Nahrungsmitteln Wasser gebunden, etwa ein Drittel der Menge ist im Essen gespeichert. Der Mensch sollte also noch etwa zwei Liter trinken. Dies wirkt sich auch positiv aufs Abnehmen aus. Denn wer viel Wasser zu sich nimmt, verspürt weniger Hunger, der Körper entschlackt besser. Somit kann Wasser eine überstützende Wirkung beim Abnehmen haben.

Inhaltsverzeichnis

Wasser als Wundermittel

Ob es wirklich eine Wasser-Diät gibt, ist mehr als umstritten. Wasser ist kein Wundermittel, aber es hilft beim Abnehmen. Durch das Wasser bekommt der Körper alles, was er zum Stoffwechsel und zum Ausscheiden der Schadstoffe benötigt. Wer zu wenig trinkt, wird schnell schlapp werden und verliert die Konzentration.

Oft meldet sich der Hunger, der eigentlich gar kein Hunger ist. Denn trinkt der Mensch ein Glas Wasser, beruhigt sich der Magen schnell wieder und es werden keine unnötigen Kalorien zugeführt. Vor jedem Essen und vor dem Schlafengehen sollte deshalb immer ein Glas Wasser getrunken werden, es nimmt das Hungergefühl und verbrennt am Tag mindestens 150 Kalorien extra.

Die Wasseraufnahme erhöhen

Den Wasserbedarf kann man leicht erhöhen, indem alle halbe Stunde Wasser getrunken wird. Auch wenn der Mensch noch keinen Durst verspürt. Meldet sich nämlich der Durst, ist es meistens schon zu spät, der Flüssigkeitsmangel besteht bereits. Wie viel Wasser der Körper braucht, ist sehr individuell und auf jeden Körper zugeschnitten. Der Wasserverbrauch kann aber ganz einfach festgestellt werden.

Das Körpergewicht gibt Auskunft. Wird also vor und nach dem Sport der Körper gewogen, erhält man exakt die Menge, die der Körper über den Schweiß verloren hat. Sicher sind es nur einige Gramm, aber die müssen eben wieder zugeführt werden, indem der Körper wieder frisches Wasser bekommt.

Es ist also sinnvoll, bereits vor dem Sport die Flüssigkeitsspeicher aufzufüllen, so kann Mangel an Flüssigkeit gar nicht erst entstehen. Allerdings darf nie zu hastig getrunken werden und das Getränk sollte auch nicht zu kalt sein, 15 Grad Celsius ist die ideale Temperatur.

Entgiften mit Wasserreichen Lebensmitteln

Der Körper muss gerade im Frühjahr von innen heraus gereinigt werden. Doch keine Angst, es gibt ausreichen Lebensmittel, die sehr viel Wasser enthalten und die einen optimalen Gesundheitszustand herstellen. Folgende Lebensmittel stärken das Immunsystem, kurbeln den Stoffwechsel an und bringen die Verdauung auf Vordermann. Dazu gehören Artischocken, die die Funktion der Leber maßgeblich unterstützen.

Die Leber soll das Blut reinigen und alle Gift- und Schadstoffe entfernen. Diese Früchte regen nun die Gallenfunktion an und unterstützen die Leber bei ihrer Aufgabe. Äpfel sind die reinsten „Schadstoff-Killer“. Bereits mit zwei Äpfeln am Tag entgiftet man den Körper im „Turbomodus“. Spargel ist ebenfalls sehr geeignet, um den Körper alle Giftstoffe zu entziehen.

Spargel erhöht den körpereigenen Gluthationsspiegel, der die Krebszellen verhindern soll und auch bei Alzheimer positive Effekte erzielt. Rote Beete sollten ebenfalls regelmäßig verzehrt werden, sie kräftigen die Gallenfunktionen und der Körper kann selbst Toxine vollständig und rasch ausscheiden. So gibt es noch eine Vielzahl an Lebensmitteln, die den Körper entgiften und die viel Wasser beinhalten. Sie sind gesund, schmecken hervorragend und tun dem Körper nur Gutes.

Für Hartgesottene: Mit Wasser fasten

Mit Wasser fasten, das ist wirklich nur etwas für hartgesottene und absolut gesunde Menschen. Mit Wasser zu fasten, wird auch Heilfasten genannt. Ein Weg zum Abnehmen ist das Heilfasten jedoch nicht, ist die Fasten-Kur beendet, stellt sich in kürzester Zeit das „normale“ Gewicht wieder ein. Nach drei Fasten-Tagen wird das Serotonin verstärkt ausgeschüttet und das führt wiederum zu innerer Zufriedenheit und Harmonie.

Die Seele kommt also zur Ruhe und gleichzeitig wird Energie frei. Menschen die fasten, schlafen oft wenig und fühlen sich aber trotzdem erholt. Der der Geschmacks- und Geruchssinn verändern sich, es werden praktisch alle Sinne geschärft. Alle Religionen kennen Fasten-Programme, es wird so die Erkenntnis erlangt, dass der Mensch sehr wenig braucht, um ausgeglichen und glücklich zu sein. Was aber wirklich im Körper passiert, ist selbst bei Experten umstritten.

Anhänger verteidigen das Fasten und behaupten, der Körper würde eine innere Reinigung erfahren und Zivilisationskrankheiten, wie etwa Bluthochdruck kämen nicht vor. Schulmediziner warnen, der ganze Organismus würde geschwächt, weil ihm wichtige Nährstoffe entzogen würden. Außerdem sei die Sucht-Gefahr, etwa für Magersucht, sehr hoch.

Weitere Diätmaßnahmen: Tee, Saftkur

Nun muss nicht gleich eine Fasten-Kur gemacht werden, eine Tee-oder Saftkur tut es auch. Denn auch bei einer Saftkur kann man etliche Pfunde verlieren und dabei seine Gesundheit behalten oder wiedergewinnen. Säfte sind sehr gesund, sie entwässern, entsäuern und sind basisch. Es gibt sehr wohlschmeckende Saftkombinationen, die Auswirkungen auf die Gesundheit, die Fitness und das Körpergewicht haben.

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Nicht zu viel Wasser zu sich nehmen

Es darf aber nicht zu viel Wasser auf einmal getrunken werden, die Menge sollte also immer über den ganzen Tag verteilt werden. Wer nämlich zu viel trinkt, kann gesundheitlichen Schaden nehmen. Es kommt zu einer sogenannten Wasservergiftung und die ist nicht ungefährlich. Erfolgt die Aufnahme schneller als die Ausscheidung, bleibt das Wasser im Kreislauf und verdünnt das Blut.

Es droht Muskelschwäche, epileptische Anfälle und eine gewisse Desorientierung. In ganz schlimmen Fällen kann es sogar zu Herzversagen kommen oder ein Hirnödem kann sich bilden. Der Organismus verkraftet im Regelfall höchstens zehn Liter am Tag. Experten raten aber, die Trink-Menge sollte am Tag nicht mehr als drei Liter betragen.

Denn zu einer Wasservergiftung kann es schon bei sehr geringen Mengen kommen, auch bei einer einmaligen Aufnahme. In der Folge läuft der Körper auf Sparflamme, dadurch wird der Salzverlust ausgeglichen. Gelingt das nicht, werden Herz, Nieren, Gehirn und Lunge negativ beeinflusst, manchmal stellen diese Organe ihre Tätigkeit auch ganz ein.

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